Weil jeder Hund mal eine Auszeit braucht.

Jussi ist Begleithund, Zweithund, Kumpel, Sportspartner, ein Chaot, Suki Bespasser , Nervensäge, Hütehund, Kumpel und vieles mehr. Vor allem jedoch eines : Jussi.

Und ihn das sein zu lassen, ist mir seigt einigen Tagen wieder sehr wichtig. Die letzten Wochen waren ereignisreich. Wir sind erfolgreich auf unseren ersten Turnieren gestartet, hatten viel Hundebesuch, läufige Hündinnen, Trainingseinheiten . Ich kann die Liste lange weiterführen. Auf jeden Fall hat er all das problemlos mitgemacht, war immer völlig bemüht. Wir konnten große Fortschritte machen, haben Ziele erreicht, hatten Spaß, sind an uns gewachsen.IMG_1256

Dennoch hatte ich gemerkt  , dass er eine Auszeit benötigt hatte.  Einfach mal wieder nur Jussi sein. Alles können und nichts müssen.

Nicht dass er das ansonsten nicht dürfte, aber in letzter Zeit benötigt er noch mehr Raum für sich als sonst so.

Er war die letzten Tage müde, hat alles mitgemacht, aber mir fehlte dieser Jussi Power.

Der Enthusiasmus, die Komik die er sonst so an den Tag legt.

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Und da ich passend Urlaub hatte, habe ihm diese Auszeit auch gegönnt.

Wir vergessen zu oft , dass unsere Tiere auch und auch vor allem nur Tiere sind. Sie sind die perfekten Trainingspartner, Seelentröster usw. , aber eben auch nur Tiere.

Jussi hat jede Menge Spaß mit mir Sport zu machen, was zu lernen, er würde bis zum umfallen weitermachen und da ist es meine Aufgabe daran zu denken, dass er eben auch nur Jussi ist.1D8653A4-1846-4008-A290-A52C1CD647AB.png

Und Jussi brauch keinen ausgepfeilten Wochenplan, Jussi reicht es mal einfach im Grass zu liegen und Maiskolben zu zerflücken. Jussi braucht keinen ausgekügelten Speiseplan, manchmal reicht ein Stück Brot um ihn glücklich zu machen.

Egal wie wichtig eine artgerechte Ernährung ist, wie sehr er seinen Sport braucht, manchmal hat er auch seinen Urlaub verdient.

Unter diesem Motto stand die letzte  Woche, nicht nur ich hatte Urlaub, nein er machte auch Urlaub, hatte Trainingsfrei, hatte  Freiraum.3BF15E57-6C56-43C6-A591-91078956638A.jpeg

Und ich merke das tut ihm gut, er läuft nicht mehr ständig brav neben mir her, sondern stellt wieder Quatsch an.

Ich glaube manchmal muss man durchatmen um wieder durchstarten zu können.

Jussi hat diese Zeit genossen, hat einfach mal sein Ding gemacht. 🙂

Danach konnten wir wieder neu loslegen, haben ganz genau merkt, was uns eben so viel Spaß macht , was uns ausmacht.

 

36989FF1-92DE-478F-84A0-47A2A1EFBC6CIch mache gerne Sport mit Jussi, Agility, Tricksen , Zughundsport. Wirr machen das wirklich gerne , sollte ich jedoch jemals daran zweifeln, ob Jussi das noch Spaß  macht und ich das Gefühl habe eine Auszeit reicht nicht aus, dann finden wir sicher irgendetwas Neues was uns Spaß macht.

Jussi wird nämlich für mich vor allem Jussi bleiben . 😉

 

Liebe Grüße Lily

Meine Hunde mal objektiv betrachtet.

Man schaut sich seine Hunde schön , auf jeden Fall. Nicht nur aufs optische bezogen, sondern auch den Charakter, Wesenszüge.

Das ist nicht negativ, eher sowas wie eine logische Schlußfolgerung, wenn man Bindung zu einem Tier aufbaut. Zumindest geht es mir so. 🙂

Starrsinn wird zur Charakterstärke, Ticks zu liebevollen Macken.

Ich bin stolz auf meine Zwei, teile gerne schöne Momente, gucke mir manches schön , zu schön.

9CE9E457-9E4D-433E-B59D-2BAD6F542E1D.jpegIch kann sie lange schon nicht mehr objektiv beurteilen. Aber das ist okay, völlig normal.

Oft lese ich über Hunde, die ich auch in der Realität kenne , werden von ihren Besitzern nicht immer ganz so beschrieben , wie sich wohl objektiv beurteilt werden würden. Aber so ist das wenn man eine emotionale Bindung aufbaut.

Ich möchte Euch heute gerne schildern, wie jemand meine Zwei vielleicht von Außen beurteilen würde. Keine Ahnung , ob mir das gelingt, aber ich will es mal probieren.

Suki ist eine sechs Jährige Aussie Hündin, die eine Mischung aus dickköpfig und sensibel ist.

Suki mag nur  wenige Hunden, sie ignoriert alle. Kommt man ihr zu Nahe und bedrängt sie , zeigt sie Zähne. Sie geht aber nicht aktiv zu anderen hin und hat noch nie jemanden gebissen, sie kann aber sehr gut auf Hundekontakte verzichten. F04C9B77-DD78-4BCC-9CB9-A25891FE5A32

Auf Dauer kommt sie mit jedem klar, da ist Konsequenz gefragt.

Sie hat Ticks, Ticks die man unterbinden muss. Suki liebt ihre Familie, sieht man sie mit ihrer Familie, ist sie wie ausgewechselt.

Suki braucht keine intensiven Sporteinheiten, lange Wanderungen und Kopfarbeit reichen  ihr völlig.

Dennoch wird sie gerne herausgefordert und lernt gerne neue Tricks. Mit ihr sollte man jedoch nie mit Druck arbeiten, da macht sie zu. Dummy Arbeit, Mantrailing, das liebt sie. F8A4F14F-AF1D-46FF-92AF-25ED9E17F7B2

Suki ist einfach immer gerne dabei. Sie ist unkompliziert, vorausgesetzt sie bekommt eine klare Führung.

Sie ist ein guter Anfängerhund, bindet sich jedoch gerne an eine Person und kann auf ganz kleine Kinder verzichten, mit ruhigen Kindern kommt sie jedoch klar.

 

Ihr Jagdtrieb ist nicht sehr hoch, zu Katzen hat sie ein zwiespältiges Verhältnis.

Sie ist ein perfekter Begleithund, sie begleitet einen einfach gerne, kann auf Druck verzichten und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. C769260C-07D4-40D4-93FD-68C352806AB3

 

Jussi ist ein drei jähriger Aussie Rüde. Er hat einen hohen Arbeitstrieb mit einem dazugehörigen eigenen Kopf.

Er arbeitet unglaublich gerne. Seine Auslastung braucht er auch. Sonst wird er unausgeglichen. Ebenso wichtig ist es ihm jedoch Ruhephasen aufzuerlegen, sonst steigert er sich hinein und kommt gar nicht mehr zur Ruhe. Eine goldene Mitte ist erforderlich. E59FC6FE-CA3C-49E8-88F4-8BBAF1793F63

 

Mit Hündinnen kommt er gut klar, kann jedoch aufdringlich sein. Bei Rüden entscheidet die Sympathie. An der Leine pöbelt er gerne, Konsequenz ist hier gefragt, ohne Leine sind die meisten Begegnungen nicht problematisch.

Jagdtrieb ist vorhanden, aber nur wenn ein Reh in seinem Sichtfeld ist. Vögel und Hasen sind uninteressant, bei Rehen muss man das Reh vor ihm entdecken, was nicht sehr schwierig ist, weil er sich das Ganze erstmal länger anschaut.E3CCCD2E-33CE-465B-9CC9-3F4653BE2726

Jussi mag Menschen sehr gerne, vor allem Kinder. Er ist sehr einfühlsam, bemerkt Ängste sofort, jedoch springt er gerne mal hoch.

Er braucht sehr klare Grenzen.  Im Training fehlt es manchmal an Geschwindigkeit, aber er ist sehr konzentriert und vielseitig einsetzbar. Wenn er 500. Mal eine Übung ausführt, fängt er beim 501. Mal an zu variieren.

9C62690C-85BF-4A93-BAB5-36F8E7293CA2Jussi hat seinen Kopf, arbeitet gerne und schlägt gerne über die Stränge. Kennt er jedoch seine Grenzen, ist er ein offener, genügsamer und sehr freundlicher Hund.

 

Wie sieht das bei Euch aus ? Entdeckt ihr Euch auch manchmal dabei , dass ihr euch manche Marotten schon schön geschaut habt  ?:)

 

Unsere Favoriten: Abenteueredition

Heute mal ein ungewöhnlicher Beitrag auf meinem Blog. Um es korrekt zu bezeichnen folgt jetzt Werbung und um es gleich dazu zu sagen die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, ABER ich zeige sie euch nicht, weil ich Geld dafür bekomme würde ( tue ich nicht) oder dazu verpflichtet wäre, was ich nicht bin, da die Kooperationen über Instagram liefen. 

Aber das sind Produkte, die mir besonders gut gefallen und die ich ohne Instagram nie entdeckt hätte und jetzt auch gerne Euch zeigen will.

Ich selbst lese  solche Favoritenbeiträge gerne und wollte ich euch einfach mal zeigen auf was ich nicht verzichten möchte. Genug Erklärungen, Rechtfertigungen und Geschreibsel , fangen wir an . 😀

Zunächst möchte ich Euch etwas zeigen, was mal nicht für die Hunde ist. Und zwar Pins. Pins , die mich dazu motiviert hatten mal mehr zu wandern und die nun meine Kameratasche und meinen Rucksack zieren.8F880F14-5A2C-4B30-8CDD-EBCA4D8C3941.png

Der kreative Kopf der dahinter steckt ist Juli. Juli hat eine abenteuerlustige Labrador  Hündin namens Nepomuk (Nepi ) und diese Zwei haben eine wunderbare Instragram Seite und einen Blog Klick . Juli macht richtig tolle Bilder und hat einen herrlichen Schreibstil. Vor einiger Zeit hat sie einen kleinen Pop Up Store eröffnet in dem sich super coole Pins finden lassen. 231810E5-1BD7-4CFA-8612-A50E0684BCC1.pngDie können quasi überall befestigt werden und halten bombenfest. 🙂

Und das Beste ist , ihr rettet damit ein bisschen die Welt. Ein Teil des Erlöses geht nämlich an die Greenstyle Foundation, die sich für den Erhalt der Berge einsetzt.

Daumen und Pfoten hoch von uns !🙌🏻

 

Nach dem ich ja nun bereit zum loswandern bin, fehlt noch die Leine der Hunde. Da haben wir viele tolle Sachen, aber neben unserer handmade Doppelleine nutze ich unter anderem gerne die Leinen von den folgenden Shops.

Wichtig ist mir, dass die Leinen leicht (zu reinigen :D) sind und robust sind .

Da hätten wir einmal den Shop von der lieben Marie https://www.u-dog.de . Von ihr besitze ich mittlerweile 2 Halsbänder und eine Leine aus Paracord. Die Sachen halten einiges aus und sehen nebenbei noch toll aus. 07C0A912-9153-41DD-9B1C-C5FF8DAD73B7BE1792FA-4F83-4E11-8331-98953A20CC1BMarie stellt auch Sachen aus Tauseil her und bei ihr ist quasi alles möglich. Meine nächste Leine wird sicher eine Agilityleine in rosa, braun und glow weiß mit Rosé goldenen Beschlägen. 😀

Maries Produkte haben alle eine hohe Qualität und sind ganz individuell hergestellt, von dem Material Paracord bin ich sowieso schon lange positiv überzeugt !72BAB8E1-CDB0-4D4B-AEE9-2AA843F7DBFF5ED78545-A1BC-458C-A590-34EBFB14B31D

Zum Training haben wir meistens Retrieverleinen dabei und hier erweise uns die Produkte von KuckuckshundKlick einen sehr guten Job ! Sie bestehen aus Tauseil (auch hier ist alles möglich an Farbe und Haptik ), sind leicht , wetterfest und sehen toll aus.

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Auch toll finde ich hier den absolut fairen und verhaltnisgemäß geringen Preis. Auch hier eine echt Empfehlung!

E8CA1A94-48C5-4D47-9BB1-9C49AE12C009Bei einem richtigen Spaziergang darf das richtige Spielzeug nicht fehlen und unsere Top 1 kommt aus der Schweiz von betty Woof.Klick

Die Gründerin Elli lernte ich von ein paar Jahren in einem Forum kennen, sie hat nämlich auch eine reizende Aussie Dame!

Elli hat sich auf die Kappe geschrieben nachhaltige und vor allem absolut natürliche und unbehandelte Spielzeuge aus Hanf herzustellen.58ACB293-1FF5-463F-AB9D-B3B1591BA8CA

Meine Zwei für ein Spiezeug zu begeistern ist nicht nur leicht, aber diesen können sie nicht widerstehen, ob es am leichten naturnahen Geruch liegt ?! C512142C-EA77-4DD0-9220-234D1872CC6AB9FF6AEC-9CE5-4634-9C51-737BF6ED18AFNur schwimmen können sie nicht (hier spreche ich aus Erfahrung *hust* ) Ganz hoch im Kurs steht für die Zwei der Dummy, am Dummy suchen haben sie aber total ihren Narren gefressen . 😉 00D5E1C1-0B11-4FAF-B4F3-3D8E8937FB1D8B60B30C-FDEF-4D40-8E34-59CCEFEEDB72Umso toller Tag umso dreckiger die Hunde und so endet im Winter mancher Spaziergang mit einem Bad. Bei leichten Dreck reicht eine Unterbodenwäsche , aber wenn Jussi es mal wieder übertreibt sich in Aas wälzt und im Brack Wasser liegt müssen härtere Geschosse aufgefahren werden. Und hier schwören wir auf die Seifen von Joveg.

Die Seifen sind sehr ergiebig, aus rein natürlichen Inhaltsstoffen und kommen ohne Plastikverpackung aus.24804770-36A6-4FFC-98D8-E0DEA70119C523534773-F45A-4F9F-B2C3-F05E5D6DE3A8

Keinerlei Chemie ist enthalten und selbst Suki, mit einer sehr empfindlichen Haut kann ich damit waschen ( sie wasche ich aber höchstens 3 Mal im Jahr, Jussi hat es doch öfters nötig, da er sich gerne mal in den ekeligsten Sachen wälzt, aber seitdem wir die Seifen von Joveg nutzen reicht ein Waschgang. )

Danach ist es für die Zwei Schlafenszeit und da möchten wir euch unseren letzten Favoriten dieser Reihe nennen und zwar die einrollbare Decke von One Ear Dog . 2ADAEEBA-F210-4306-B37C-B4C55733C4A1(One Ear Dog)

Sicherlich Sukis Favorit, sie liebt es sich in den weichen Teddyplüsch zu kuscheln und optisch macht die Decke doch einiges her. Die Decke ist unglaublich hochwertig und echte Handarbeit!

Sie pimpt unser Wohnzimmer wirklich auf und wird uns auch auf Reise begleiten. Suki mag die Decke nur so gerne, dass sie sie nicht mit Jussi teilen will.🤷🏼‍♀️

Aber zur ausgleichenden Gerechtigkeit hat er dafür eine schicke Ausgehleine bekommen, die Suki aber auch blended steht. 😀 171292FC-5978-4468-9978-75C71D423B99.jpegDas wären sie alle UNSERE Favoriten, zumindest Teil eins . Ein Zweiter wird folgen. 😀

Jetzt erzählt ihr doch mal, worauf möchtet ihr nicht mehr verzichten? Brauchen würden wir sicher nur eine Leine, aber diese Sachen machen uns das Leben etwas leichter und bunter. 🙂

 

Liebe Grüße Lily, die sich sicher nächste Woche wieder mit einem Reisebericht der Zwei meldet.

Von hohen Bergen, zu mutigen Hunden und schönen Aussichten.

An diesem Tag stand der Besuch des Kastellsberg an.  Er ist der 4. höchste Berg der Vogesen mit 1350m Höhe.

Unsere Wanderung fing oben an einem Restaurant an. Die Aussicht ist gigantisch! Jedoch wurde schnell klar, dass es nicht unbedingt ein geeigneter Weg für Jussi ist.IMG_3376Es ging doch sehr steil hinunter und wenn der Hund sehr gerne auf Entdeckungsreise geht, ist eine Leine angebracht. Jussi war deshalb die ersten Meter auch an der Leine. Dort oben am Haus sind wir gestartet. Die Landschaft ist wirklich malerisch.

IMG_3378Man sieht Jussi möchte immer die Landschaft überblicken. Hier ging es natürlich nicht direkt in die Tiefe, darunter verlief ein paralleler Weg. IMG_3339Als wir unten am Weg angekommen sind, wurden wir weiterhin von einer gigantischen Aussicht ( Besser zählt ihr nicht mit, wie oft ich von einer schönen Aussicht spreche ) belohnt. IMG_3375IMG_3377Anstatt einmal um die Schlucht herumzulaufen, entschieden wir uns einen schönen Weg zwischen Wiesen / Kuh Wiesen zu wählen, hier konnten die Hunde nämlich schön freilaufen.

IMG_3368Andere Menschen haben wir nur vereinzelt mal getroffen, völlig entspannt also.

Ganz glücklich war ich auch über meine winddichte Jacke, ganz schön frisch war es da oben nämlich.

Aber das habe ich gerne in Kauf genommen, weil selbst auf den Wiesen war die Aussicht  einmalig. Selten habe ich eine so malerische Landschaft gesehen. IMG_3373Man konnte in quasi alle Richtungen weiter wandern, wir haben uns entschieden eine Runde um den Berg zu wandern, weil unsere Tour mit 12km von gestern noch in den Knochen war. Unsere Strecke einmal um den Berg dauerte 5km an, also ganz angenehm.

Wir konnten uns gar nicht entscheiden wo wir zuerst hinschauen sollten. Jussi entschied sich für die Kühe. IMG_3374Mein Highlight waren die letzten Meter, hier ging es nämlich noch einmal hoch hinaus . Da lag Geröll und es wuchsen einige Gräser, die sich sehr gut auf den Bildern gemacht haben. Generell war das Licht hier oben ideal für Fotos. 😀 IMG_33691507130156068IMG_3370IMG_3372Und da ging es wieder den Weg vom Start zurück hoch zum Auto. Für Jussi an der Leine. 🙂 IMG_3338IMG_3386Alles in allem ein wunderschöner Wanderweg. Eine Leine ist zwar während der ersten 100-200m Pflicht, aber danach kann man schön ohne Leine laufen lassen und die Aussicht ist gigantisch. Auch der Hinweg mit dem Auto beinhaltet lauter schöne Aussichten, es ist jedoch eine sehr kurvige Strecke, also nichts für jemanden dem schnell im Auto schlecht wird. Hier noch ein paar Schnappschüsse für Euch.

Liebe Grüße

LilyIMG_3375IMG_3384IMG_3383IMG_3380IMG_3379

 

Mit Hund in den Vogesen

Die letzten Wochen hatten es hier in sich. Aber damit möchte ich euch jetzt nicht langweilen. Viel lieber möchte ich Euch von unserem schönen Urlaub erzählen.

Das war hier nämlich bitter nötig, vor allem mit Blick auf die kommende Monate. Die werden nämlich noch anstregender. Also haben wir entschieden wir brauchen mal eine kleine Auszeit.

Die schwierige Frage war  dann : Wohin ?

Belgien, Italien oder doch Holland. Letzten Endes wurde es Frankreich, ich wollte unbedingt mal in die Berge und wir wollten nicht über 3h Auto fahren.

Es wurde ein mittelgroßer Ort in den Vogesen. Geradmer.IMG_3329Wir kamen auch recht gut durch und unsere Ferienwohnung war wirklich schön. Das einzigste nicht Ideale war, dass wir doch einige Meter laufen müssten um in den Wald zu gelangen. Für kleine Runde ging es auf eine kleine Wiesen und ansonsten sind wir oft mit dem Auto losgefahren, weil wir möglichst viel sehen wollten.

Am Ankunftstag passierte nichts großartiges , außer einer kleinen Runde.

Am 2. Tag jedoch hatten wir große Pläne. Wir wollten zu einem Wasserfall laufen.

Nachts hatte es geregnet, aber jetzt schien die Sonne, entgegen der Wettermeldung. Perfekt also. Dachten wir.IMG_3331

Vom Ferienhaus ging es zu Fuß los Richtung Wald. Nach 10min laufen durch Gerademer ging es wirklich senkrecht in den Wald. Hätten wir uns ja schon mal denken können, dass es mitten in den Bergen auch mal steil wird.

Im Nachhinein war das aber auch noch eines der einfachsten Passagen unseres Weges.

Oben im Wald ließ ich die Hunde dann von der Leine ab. Jussi kam aber sofort wieder an die Leine.IMG_3397

Vor lauter Freude rannte er mit Vollgas in den Wald und war kurzzeitig nicht mehr in meinem Sichtfeld. Ich habe einen riesigen Schock bekommen. Er kam zwar nach einigen Sekunden wieder, aber sonst bleibt er immer immer in meinem Sichtfeld.

Und das ist meine Horrorvorstellung ihn hier in den Bergen zu verlieren.

Naja, in den nächsten Metern wurde mir klar, dass er erstmal auch an der Leine bleibt.

Es folgte nämlich eine wunderschöne Mooslandschaft. Leider jedoch ging es an den Seiten steil runter und einige Felsstein ragten hervor und da Jussi die Neugier mit Löffeln gegessen hat unnd ehe man sich versieht an den Klippen steht, ging mir die Sicherheit vor. IMG_3396DSC_1199Suki klebte quasi an meinen Füßen , sie wurde dann nur an gefährlichen Stellen an die Leine genommen. Suki ist der ideale Wanderhund, ihr macht das auch einfach Spaß gemütlich hinter mir herzulaufen und den Weg nicht zu verlassen.

Nach einigen Metern wurde die Strecke dann aber Jussi freundlicher. Er durfte dann für ein paar Meter ein leinenfreies Leben genießen. IMG_3398IMG_3399

Ich war auch schließlich sehr damit beschäftigt auf mich selbst zu achten , die Wege waren nämlich ganz schön schlammig und ich ließ  mich eher hinunter rutschen. Dadurch dass es so stark nachts geregnet hatte, hätten wir fast schwimmen können.

Aber all das hat sich gelohnt, allein für die schöne Aussicht. Über eine Straße ging es runter zum Gerademerer See. Habe ich schon einmal gesagt, das die Kulisse herrlich ist? 😀IMG_3410IMG_3411Für uns eine schöne Erholungspause und auch die Hunde haben die Abkühlung sehr genossen.

Der Rest des Weges sollte nochmal anstrengend werden, da tun kühle Pfoten sehr gut. Kaum waren wir weiter gelaufen, waren wir fast festentschlossen aufzugeben.

Es ging nahezu senkrecht einen Weg hoch, der aus losen Steinen bestand, darüber lief Wasser. Aber wir entschieden uns weiterzugehen. Aufgeben ist schließlich auch irgendwie blöd und den gleichen Weg zurück wollten wir auch nicht.

Und es wurde gar nicht schlimm wie wir es erwartet haben.

Der Rest des Weges führte zwar durch einen Bachlauf, das Wasser war aber zum Glück nur wenige cm hoch und wenn es nicht in der voherigen Nacht geregnet hätte, wäre es wohl nur ein steiniger Weg gewesen. IMG_3328

Nun gut, wir näherten uns unserem Ziel immer mehr, es ging ganz konzentriert an etlichen Bächen vorbei, die Hunde waren absolut im Glück, hier gab es auch keine gefährlichen Klippen. Ich konnte also auch kurz aufatmen.

Und dann waren wir an unserem Ziel angelangt. Dem wunderschönen Wasserfall. IMG_2033HandyschnappschussIMG_33201507057958594

Lange haben wir ihn jedoch nicht genossen, so plagte doch bei einigen von uns der Hunger und ich hatte nur etwas für die Hunde dabei. Nach einer kleinen Pause wollten wir also  auch gerne wieder heim.

Ein letztes Mal den wunderschönen Wasserfall betrachten und dann den kürzesten Weg den Berg hinunter, diesmal wieder einen Bachlauf senkrecht hinunter.

Unten sind wir am See angekommeen und haben natürlich erneut die Aussicht genossen , uns dann aber entschieden anstatt wieder durch den Wald zu laufen, den Weg am See zu wählen. Auch das war eine schöne Strecke, vor allem ohne großartige Steigung.

An steilen Wegen reichte es uns erstmal.  IMG_3332

Hier trafen wir auch erstmalig wieder Menschen. Es war so angenehm einfach mal stundenlang keine anderen Menschen und Hunde zu treffen, bei uns zu Hause sieht es nun leider anders aus.

Nach weiteren 15min durch die Stadt waren wir wieder daheim. Auch dieser Weg lohnte sich, weil wir einige schöne Ecken von Gerademer sehen konnten. Die uns sonst vielleicht verborgen geblieben wären.

12km und 4h waren es insgesamt, 157 Stockwerke nebenbei übrigens, durchaus also nicht ohne, durch die ganze Steigung.

Wir haben es nicht bereut, waren zwar heilfroh ohne Verletzungen durchgekommen zu sein, aber die Aussicht, die Wasserfälle , der See all das war es wert.

Jussi war zwar weitesgehend  an der langen Leine , aber das tat seiner Freude keinen Abklang.

Für uns war es eine schöne Strecke, auch wenn man wirklich gut zu Fuß seien sollte. Der Weg war zwar als einfach gekennzeichnet, aber wir sind wirklich an unsere Grenzen gestoßen. Aber wir wollten ja schließlich ein Abenteuer und keine Tasse Tee. 😀

Was sonst noch so passiert ist, erzähle ich euch ein anderes Mal . 😉

 

Liebe Grüße Lily

 

 

 

 

Erfahrungsbericht: (unkastrierter ) Rüde und Hündin in der Läufigkeit

Die Frage die mich am meisten erreicht ist : Sind Suki & Jussi unkastriert ? Wie klappt es mit Suki & Jussi während der Läufigkeit ?

Ich tue mich mit dem antworten immer schwer, da ich eben nur für uns sprechen kann und es total abhängig von Mensch, Tier und den Möglichkeiten ist.

Dennoch möchte ich heute von meiner Erfahrung sprechen.IMG_2722

Zunächst sollte man sich die Fragen stellen :

Wie ist mein Ersthund so  ?

Habe ich einen Rüden, der extrem darunter leidet, wenn er läufige Hündinnen riecht ?

Habe ich eine Hündin, die jedem Rüden hinterher läuft, wenn sie läufig ist ?

Unsere Erfahrung :

Suki interessiert sich kaum für Rüden. Sei es in der Läufigkeit oder davor. Sie ist da sehr eigen und beharrt auf ihre Individualdistanz. 1500982102288

Jussi findet läufige Hündinnen zwar sehr spannend, ist dann auch ein wenig durch den Wind. Aber auch noch sehr entspannt.

Außerdem ist es so dass Rüden „ihre“ Hündinnen erst in der gefährlichen Zeit so richtig spannend finden, aber das ist eben auch wieder hundabhäng und nicht zu verallgemeinern.

Da kommen wir zu nächsten Frage.

Habe ich die Möglichkeit 100%ig sicher zu trennen ?

Hunde können übernatürliche Kräfte zu entwickeln um zueinander zu kommen.  Geöffnete Boxen , Türe, übersprungene Zäune , all das hat es schon gegeben. Wir können Türen abschließen und sind auch mehere Personen in einem Haushalt, so kann einer immer einen nehmen und niemand wird isoliert.IMG_2537

Würde ich alleine wohnen weiß ich nicht, ob ich mir Jussi geholt hätte. Vielleicht aber auch doch, es gibt schließlich noch eine sehr gute Möglichkeit : 

Habe ich jemanden der sich notfalls einem meiner Hunde annehmen würde ?

Das ist eine eigentlich sehr stressfreie Möglichkeit. Wir hatten jetzt schon 2-3 Mal nicht die Möglichkeit ganz sicher zu trennen, da haben wir entschieden Suki bei einer Freundin zu lassen, sie hatte auch gerade läufige Hunde und Suki hatte gar kein Problem damit. Sie ist da gerne, so war sie da 7 Tage lang . Als sie wiedergekommen ist , war Jussi für 2 Tage sehr gestresst, aber dann war wieder alles im Alten.IMG_2489

Ich denke, wenn man :

1. Keinen Hund hat, der völlig gestresst ist und am Rand dreht bei läufigen Hündinnen, oder bei Hündinnen nicht in der Läufigkeit jedem Rüden durchdreht

2. Die Möglichkeit habe, 100% sicher zu trennen, oder

3. Jemanden habe der einen meiner Hunde für eine Woche nimmt.

4. Kein Problem damit habe , dass es mal 5 Tage im jahr stressiger ist,

Dann spricht nichts dagegen ein Pärchen zu halten.

 

Für mich käme es nicht in Frage einen Hund ohne medizinische Notwendigkeit zu kastrieren, ebenso wenig kam in Frage eine Hündin zu Suki zu nehmen.DSC_0921

Wir kommen damit wunderbar klar. Jussi ist insgesamt 5 Tage im Jahr dadurch gestresst, Suki wird in diesen 5 Tagen mehr genervt, ansonsten gibt es hier keinerlei Probleme, die Hunde haben eine sehr intensive Bindung zueinander und keiner muss ohne Grund kastriert werden.

Ich würde mir immer wieder ein Pärchen halten, solange es die Umstände zu lassen. Ich verteufele niemanden der seinen Hund kastriert, weil er leidet oder es notwendig ist.  Aber wen man seinen Hund kastriert, weil man ein Pärchen halten möchte, aber zu faul ist etwas mehr Stress in der Läufigkeit zu haben, hat man eine eine falsche Wahl getroffen.

Da gibt es genügend kastrierte Hunde, die auf ein schönes Zuhause warten. Da muss kein Hund kastriert werden, wenn es gar nicht nötig wäre. Aber ich drifte ab. IMG_2654

Wir leben damit sehr gut. 360 Tage im Jahr sind relaxt und mit den anderen 5 Tagen kann ich leben, damit beide Hunde intakt bleiben können.

Die erste Woche der Läufigkeit merkt man Jussi nichts an, die 2. Woche trennen wir und wenn sie dann wieder zusammen kommen ist es für 3 Tage stressig und danach ist wieder Ruhe für 7 Monate.

Ich kann jeden verstehen der das nicht möchte, aber ich kann jedem der sich unsicher ist, auch nur zusprechen, dass wenn man die Möglichkeiten und halbwegs enTspannte Hunde hat, es wirklich kein Hexenwerk ist. Aber das liegt eben an euch und euren Hunden.

 

LG Lily

Wie sich meine Ziele in der Hundeerziehung verändert haben…

Ich habe letztens folgende Worte in einem Lied gehört : You changend my life, you changend my goals.

Sicher haben die Hunde mein Leben verändert , zum positiven wie auch zu manchen negativen. Jedoch haben sie auch spürbar meine Ziele verändert.

Vermutlich ist es menschlich das wir Erfolg haben wollen, unsere Leistung an anderen messen.

Als Suki und auch Jussi eingezogen ist , habe ich mir hohe Ziele gesetzt, eigentlich Ziele die andere gesetzt haben.IMG_2654

Bis Woche 10 muss dein Welpe dieses und jenes können, bis zum ersten Jahr muss er in der Lage sein hier und da zu starten. So war es auch mir auch wichtig einen guten Eindruck mit meinen Hunden zu machen.IMG_2722

Ich würde euch hier gerne schreiben, dass das auch alles so gut geklappt hat und das diese Ziele die richtigen waren.

Aber umso älter die Zwei wurden umso klarer wurde mir,  dass niemand uns Ziele setzen können. Das Ziele Lebewesen bezogen sind, Erfolge gemessen werden an dem was sie mitbringen.DSC_1281

Ich kann hier zum Beispiel Jussi im Training als Vorfall beschreiben. Anfangs wollte ich irgendwie doch das er gut abschneidet, sich schneller und besser als die anderen entwickelt, Dinge schneller lernt, ich habe seine Erfolge an den Leistungen anderer gemessen.
Heute tue ich das längst nicht mehr. So habe ich mich gestern zwar auch gefreut das ich mit Jussi in einem Lauf den 2. Platz belegt habe, aber viel mehr habe ich mich schon vorher gefreut, genau gekommen schon bevor wir im Ziel waren und ich unser Ergebnis noch nicht hatte. Ich hatte das Gefühl wir sind als Team gelaufen und sind wirklich im Einklang gelaufen. Das war mein Ziel. Unser Ziel.

So lernte ich mich über viel kleinere Dinge zu freuen, Dinge die für andere vielleicht selbstverständlich sind.1499425229650

Ich setzte mir keine Ziele , die ich im Lehrbuch finde. Ich versuche mich nicht mehr an anderen zu orientieren.

Jussi neigt dazu manchmal andere Rüden an zu pöbeln, so setze ich mir nicht als Ziel : Jussi pöbelt keine anderen Hunde an . Sonder : Wir gehen am Hund halbwegs leise vorbei und danach darf er kurz seinen Frust hinaus lassen.

Ich kann damit gut leben, die Hunde und ich kommen deutlich besser miteiander klar und es ist doch deutlich weniger frustrierend. Manchmal freue ich mich über die DInge , die für andere unwichtig sind,  ein Loch in den Bauch. Einfach weil sie für uns ein Erfolg sind.

Vielleicht geht es nur mir so aber wir kommen damit besser klar, wenn wir uns auf uns konzentrieren , ich die Hunde nicht versuche an anderen zu messen. Das ist nämlich einfach frustriend, kein Hund ist unbeschrieben und muss einfach nur programmiert werden.

Zumindest keinen den ich kenne und so erfreuen wir uns weiter an den kleinen Erfolgen.

 

Liebe Grüße Lily