Jussi und die Hundebegegnungen. Teil 1

Ich würde sagen wir haben das ganz gut mit Jussi hinbekommen. Er geht nicht jagen, 1484844303832lässt Radfahrer in Ruhe, bellt nicht beim klingeln, ist offen und aufgeschlossen. Jedoch reagiert er sehr stark auf bestimmte Rüden an der Leine. Hier könnt ihr sehen, wie es aussieht, wenn es schlimm ist. Klick Alles andere als schön und uns wurde klar, so kann das nicht weitergehen. Weder für Jussi noch für mich.

Ich hatte in den letzten Wochen schon viel Rat gesucht und probiert , aber mit Strenge komme ich so nicht weiter.  Ich möchte ihn nicht ständig nur mit strenge weiterbekommen, weil er ja eigentlich ein sehr aufgeschlossener Hund ist. Ich hatte schon durchaus sehr Menschen befragt, die sich in der Materie auskennen , dazu befragt. Aber ich möchte nicht, dass mein Hund hört, weil er Angst vor mir hat. Ich möchte dass wir einander vertrauen und er mir zutraut Entscheidungen zu treffen.

Ich habe einige Bücher dazu gelesen und ich denke ich weiß wie ich es angehen möchte. Wir werdenes sehr positiv versuchen, rein positiv wird es wohl nicht gehen, aber ich will es versuchen.

Ich habe uns einen Trainingsplan erstellt und viel Zeit koste. Sicher einige Wochen bis Monate , aber ich denke es wird sich lohnen.

Wir fangen gerade dabei mit an ein Markerwort aufzubauen. Ich sage „Click“ und daraufhin bekommt er ein Leckerlie. Er soll letzten Endes verstehen, dass immer wenn immer wenn ich “ Click“ sage, es  heißt das er hat  was richtig gemacht und bekommt gleich eine Belohnung. Theoretisch könnte ich ja auch ein Leckerlie geben, aber ich kann schneller und genauer „Click“ sagen, als ein Leckerlie zu geben.

Das ist gerade genau das was wir diese Woche ganz genau üben, bislang klappt sehr gut, ich denke er hat den Sinn schon verstanden. Nach dem „Click“ schaut er schon fleißig auf das Leckerlie, für mich hat es auch Vorteile, ich gucke genauer auf das was er tut und bestätige ihn genauer.

Ich werde auch jetzt, zumindest versuche ich es , euch regelmäßig berichte und bin gespannt, ob wir unser Ziel so erreichen können.  dsc_0841

LG und einen schönen Abend Lily

3 Kommentare zu „Jussi und die Hundebegegnungen. Teil 1

  1. Hallo ja Hundeerziehung ist nicht leicht. Ich denke du bist auf einem guten Weg. Wir haben heikle Situationen auch geübt und das klappt mit Geduld auch und es schafft Vertrauen 😊alles Gute Mission Mom

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  2. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg! Allerdings muss ich sagen, dass ich Jussis Ausraster nicht soooo~ schlimm finde. Ideal ist es natürlich nicht und ganz klar verständlich, dass ihr daran arbeiten wollt und auch sollter, aber zumindest in dem Video schaut er dich ja immer wieder an. Wenn Genki einen Ausraster hat, lässt er die Augen nicht mehr vom fremden Hund und sieht und hört mich nicht mehr. Ich könnte Hampelmänner vor ihm machen oder eine Trillerpfeife benützen – der hat in solchen Situationen keine Augen für mich. Ich glaube, dass Jussi dich in der Situation immerhin noch wahrnimm, macht das Arbeiten am Problem nicht so aussichtslos, wie es bei uns manchmal aussieht.

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  3. Auch ich wünsche Euch viel Erfolg und bin recht zuverlässig, dass Ihr das Problem in den Griff bekommt. Gut finde ich, dass Du nicht mit Strenge arbeiten möchtest. Meines wäre das auch nicht, u.a. weil ich Angst hätte Socke zu verlieren. Sie reagiert nämlich überhaupt nicht auf lautstarke Kommandos und manchmal denke ich, dass, wenn sie reden könnte würde sie sagen, wer schreit hat Unrecht…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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