Agility

Wenn man sich im Internet, die Definition von Agility anschaut, so lautete diese, kurzgefasst : Beim Agility soll der Hund und sein Führer in hoher Geschwindigkeit den Parcour, fehlerfrei, bewältigen.

Klingt ja jetzt erstmal nicht so schwer. Schaut man sich dann Videos an, sieht man (meistens) Border Collies, die in schneller Geschwindigkeit den Parcour meistern, der Mensch macht scheinbar nur wenige Armbewegungen.

Schnell ist dann der nächste Verein ausgesucht und los geht es. Und dann steht man da erstmal und versteht oft Bahnhof : Kontaktzone? Stangenarbeit? Hinterbeine trainieren?

Ja wie ? Einfach durch den Parcour geht nicht?

Wie Jussis und meine Erfahrungen bei den ersten Trainingsstunden waren, habe ich schon erzählt.

Erstmal stellte sich mir die Frage : Ist Jussi auch dafür geeignet ? Schließlich ist nichz jeder Hund automatisch geeignet. Auch wenn leider der Glaube in den Köpfen der Menschen schwebt, jeder Aussie müsste und sollte Agility machen.

Ich würde sagen , ein Großteil der aussie Besitzer würde mir zustimmen, wenn ich sage nicht jeder Aussie ist das geeignet.

Viele neigen dazu , dabei einfach in unermessliche hochzufahren. Klar mit Training kann man was erreichen, aber es gibt schlichtweg Sportarten , die für manche klüger sind.

Bei Jussi hatte ich meine Zweifel, er ist sehr schnell hochzupushen.

Wie ich jedoch gelernt habe, ist es wichtig schritt für schritt vorzugehen. Wir haben ein Gerät nachdem anderen gelernt.

Was gibt es eigentlich für Geräte ? :

Slalom

Tunnel & Sacktunnel

Mauer

Hürde

Tisch ( hier muss der Hund draufspringen und einige Sekunden verweilen. )

Weitsprung

Kontaktzonen:

Hier muss der Hund eine gekennzeichnete Fläche berühren. d.h er darf zum Beispiel nicht einfach in der Mitte runterspringen, sondern muss bis zum Ende der Wippe laufen. Sonst gilt das als Fehler.

Steg

Wippe

A- Wand

Das waren so die wichtigsten Geräte.

Bei einem Turnier werden die Hunde außerdem in Klassen aufgeteilt. Nach Größe und Können. Aber da gehe ich jetzt nicht zu genau in die Details.

Also zuerst bietet es sich an mit einem Hund die Hinterbeine zu trainieren, also das er sich deren bewusst wird. Da wirkt diese leichte Übung schon Wunder und sie schadet auch so nicht.image

Als nächstes haben wir die Kontaktzonen gelernt. Das mit Hilfe eines Deckels. image.jpegimage.jpegimage.jpeg

Zunächst hat er gelernt, sich auf dem Boden mit den Vorderpfoten auf einen Deckel zu stellen, als das klappte haben wir den Deckel unten an die Kontaktzone gestellt und es gab das einstudierte Kommando.

Das trainieren wir auch heute noch immer wieder.

Stück für Stück haben wir dann auch die andere Geräten gelernt und fangen langsam an uns an Kombinationen zu tasten.

Um auf vorhin zurück zu kommen, gegen mein Erwarten ist Jussi extrem   konzentriert und fokussiert. Es gibt auch andere Tage, aber meistens ist er echt voll dabei.

Und er bellt nicht ! Nur wenn er seine 5min bekommt 😀 Wenn er mir mal zu hoch dreht breche ich ab.

Jedoch muss ich noch viel lernen, da 99,9% der Fehler macht der Mensch 😀

Ich muss sagen, wenn man das ganze richtig angegangen ist und sich langsam an die Geräte rantastet ist es ein toller Sport. Der Hund muss sich stark auf den Menschen konzentrieren und der Mensch muss genauste Anweisungen geben. Eigentlich ist es ein prima Zusammenspiel.

Trotzdem liegt das einfach nicht jedem Hund und der Spaß sollte dabei nie fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

9 Kommentare zu „Agility

  1. Toll, dass Jussi das so gut mitmacht. ich bin mir sicher, dass ihr klasse seid!!

    Ich mach mit Capo zwar auch Agility, trainier aber nur zuhause, da es in dem Verein in dem ich bin keine Agility-Gruppe gibt. Vom Trainieren der Hinterbeine hatte ich ehrlich gestanden vorher noch nie etwas gehört. Das ist ein super Tipp! probiere ich mal aus! Capo beherrscht schon Wippe, A-Wand (manchmal darf ich alleine auf dem Platz üben, da hat Capo dann A-Wand und Laufsteg gelernt), Laufsteg(wie gesagt), Slalom,Tunnel und Hürde. Da bin ich echt stolz drauf. Allerdings rasen wir noch nicht durch den Pacours.

    L.G. Anna mit Capo

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  2. Der Tibet Terrier ist auch ein sportlicher Hund. Aus unserem Bekanntenkreis haben zwei Tibis Agility. beide Hunde haben im Alter von 2,5 Jharen den Sport verweigert. Sie ließen sich nicht motivieren und boykottierten den Parcour. Zufall? Beide hörten dann mit dem Sport auf.

    Als wir Socke bekamen haben wir einen Schnupperkurs sog Fungility gemacht, um zu schauen, ob es etwas für uns ist. Socke hat, bis auf die Wippe und das A alles gemacht, aber sie hatte keine Freude daran. Ob sie das Okay vom Tierarzt bekommen hätte, Agility zu machen wäre auch fraglich gewesen, denn Socke hat Rückenprobleme.

    Ich finde es toll, wenn man mit seinem Hund Sport machen kann, muss aber sagen, dass ich auf manchen Turnieren den Eindruck habe, dass es den Hunden nicht so viel Freude macht. Schade….

    Viele liebe Grüße und einen schönen 4. Adent

    Sabine mit Socke

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    1. Da gebe ich dir völlig recht ! Ich habe auf Turnieren auch viele Hunde gesehen , die keinen Spaß hatten. Aber eben auch viele die ihn hatten. Bei Jussi glaube ich schon das er Spaß hat. Er geht gerne auf den Platz, macht alles freundlich und ist motiviert.

      Liebe Grüße Lily

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  3. Ich wollte mal mit Kim (Kurzhaarcollie) Agility machen, nur so just for fun. Also nächstbesten Verein anvisiert, die so was just for fun im Angebot hatten.

    „Hat der die Begleithundeprüfung?“ – nein
    „Wie alt ist der Hund?“ – 7
    „Wollen sie auf Turniere gehen?“ – nein

    Dann können Sie hier nicht mitmachen. Wir nehmen nur Leute, die auf Turniere gehen wollen, schließlich nehmen wir bewusst in Kauf, die Hunde kaputt zu machen. Und mit 7 kapiert der sowieso nichts mehr…

    Das war mal ne klare Ansage und dem gab es nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass Kim sogar im Alter von 10 noch was kapiert hat. So ein Schwachsinn…

    So, das waren meine Berührungsdaten mit Agility… lach

    LG Andrea mit der sportlichen Linda

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    1. What? Echt jetzt? Geht ja mal gar nicht . Da hätte ich mich gerade auf dem Absatz ( oder Gummistiefel ) umgedreht und wäre gegangen.

      Das soll Spaß machen und mit 7 nichts mehr lernen?

      LG Lily Suki und Jussi

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    1. Vielen Dank für dein Kommentar 🙂 Ja wir haben auf jeden Fall noch Spaß dabei, umso länger wir es machen umso mehr Spaß macht es uns 🙂 Nächstes Jahr möchten wir auch mal auf einem Turnier starten, aber bis dahin müssen wir noch viel lernen 🙂

      Liebe Grüße Lily, Suki und Jussi

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