Von hohen Bergen, zu mutigen Hunden und schönen Aussichten.

An diesem Tag stand der Besuch des Kastellsberg an.  Er ist der 4. höchste Berg der Vogesen mit 1350m Höhe.

Unsere Wanderung fing oben an einem Restaurant an. Die Aussicht ist gigantisch! Jedoch wurde schnell klar, dass es nicht unbedingt ein geeigneter Weg für Jussi ist.IMG_3376Es ging doch sehr steil hinunter und wenn der Hund sehr gerne auf Entdeckungsreise geht, ist eine Leine angebracht. Jussi war deshalb die ersten Meter auch an der Leine. Dort oben am Haus sind wir gestartet. Die Landschaft ist wirklich malerisch.

IMG_3378Man sieht Jussi möchte immer die Landschaft überblicken. Hier ging es natürlich nicht direkt in die Tiefe, darunter verlief ein paralleler Weg. IMG_3339Als wir unten am Weg angekommen sind, wurden wir weiterhin von einer gigantischen Aussicht ( Besser zählt ihr nicht mit, wie oft ich von einer schönen Aussicht spreche ) belohnt. IMG_3375IMG_3377Anstatt einmal um die Schlucht herumzulaufen, entschieden wir uns einen schönen Weg zwischen Wiesen / Kuh Wiesen zu wählen, hier konnten die Hunde nämlich schön freilaufen.

IMG_3368Andere Menschen haben wir nur vereinzelt mal getroffen, völlig entspannt also.

Ganz glücklich war ich auch über meine winddichte Jacke, ganz schön frisch war es da oben nämlich.

Aber das habe ich gerne in Kauf genommen, weil selbst auf den Wiesen war die Aussicht  einmalig. Selten habe ich eine so malerische Landschaft gesehen. IMG_3373Man konnte in quasi alle Richtungen weiter wandern, wir haben uns entschieden eine Runde um den Berg zu wandern, weil unsere Tour mit 12km von gestern noch in den Knochen war. Unsere Strecke einmal um den Berg dauerte 5km an, also ganz angenehm.

Wir konnten uns gar nicht entscheiden wo wir zuerst hinschauen sollten. Jussi entschied sich für die Kühe. IMG_3374Mein Highlight waren die letzten Meter, hier ging es nämlich noch einmal hoch hinaus . Da lag Geröll und es wuchsen einige Gräser, die sich sehr gut auf den Bildern gemacht haben. Generell war das Licht hier oben ideal für Fotos. 😀 IMG_33691507130156068IMG_3370IMG_3372Und da ging es wieder den Weg vom Start zurück hoch zum Auto. Für Jussi an der Leine. 🙂 IMG_3338IMG_3386Alles in allem ein wunderschöner Wanderweg. Eine Leine ist zwar während der ersten 100-200m Pflicht, aber danach kann man schön ohne Leine laufen lassen und die Aussicht ist gigantisch. Auch der Hinweg mit dem Auto beinhaltet lauter schöne Aussichten, es ist jedoch eine sehr kurvige Strecke, also nichts für jemanden dem schnell im Auto schlecht wird. Hier noch ein paar Schnappschüsse für Euch.

Liebe Grüße

LilyIMG_3375IMG_3384IMG_3383IMG_3380IMG_3379

 

Mit Hund in den Vogesen

Die letzten Wochen hatten es hier in sich. Aber damit möchte ich euch jetzt nicht langweilen. Viel lieber möchte ich Euch von unserem schönen Urlaub erzählen.

Das war hier nämlich bitter nötig, vor allem mit Blick auf die kommende Monate. Die werden nämlich noch anstregender. Also haben wir entschieden wir brauchen mal eine kleine Auszeit.

Die schwierige Frage war  dann : Wohin ?

Belgien, Italien oder doch Holland. Letzten Endes wurde es Frankreich, ich wollte unbedingt mal in die Berge und wir wollten nicht über 3h Auto fahren.

Es wurde ein mittelgroßer Ort in den Vogesen. Geradmer.IMG_3329Wir kamen auch recht gut durch und unsere Ferienwohnung war wirklich schön. Das einzigste nicht Ideale war, dass wir doch einige Meter laufen müssten um in den Wald zu gelangen. Für kleine Runde ging es auf eine kleine Wiesen und ansonsten sind wir oft mit dem Auto losgefahren, weil wir möglichst viel sehen wollten.

Am Ankunftstag passierte nichts großartiges , außer einer kleinen Runde.

Am 2. Tag jedoch hatten wir große Pläne. Wir wollten zu einem Wasserfall laufen.

Nachts hatte es geregnet, aber jetzt schien die Sonne, entgegen der Wettermeldung. Perfekt also. Dachten wir.IMG_3331

Vom Ferienhaus ging es zu Fuß los Richtung Wald. Nach 10min laufen durch Gerademer ging es wirklich senkrecht in den Wald. Hätten wir uns ja schon mal denken können, dass es mitten in den Bergen auch mal steil wird.

Im Nachhinein war das aber auch noch eines der einfachsten Passagen unseres Weges.

Oben im Wald ließ ich die Hunde dann von der Leine ab. Jussi kam aber sofort wieder an die Leine.IMG_3397

Vor lauter Freude rannte er mit Vollgas in den Wald und war kurzzeitig nicht mehr in meinem Sichtfeld. Ich habe einen riesigen Schock bekommen. Er kam zwar nach einigen Sekunden wieder, aber sonst bleibt er immer immer in meinem Sichtfeld.

Und das ist meine Horrorvorstellung ihn hier in den Bergen zu verlieren.

Naja, in den nächsten Metern wurde mir klar, dass er erstmal auch an der Leine bleibt.

Es folgte nämlich eine wunderschöne Mooslandschaft. Leider jedoch ging es an den Seiten steil runter und einige Felsstein ragten hervor und da Jussi die Neugier mit Löffeln gegessen hat unnd ehe man sich versieht an den Klippen steht, ging mir die Sicherheit vor. IMG_3396DSC_1199Suki klebte quasi an meinen Füßen , sie wurde dann nur an gefährlichen Stellen an die Leine genommen. Suki ist der ideale Wanderhund, ihr macht das auch einfach Spaß gemütlich hinter mir herzulaufen und den Weg nicht zu verlassen.

Nach einigen Metern wurde die Strecke dann aber Jussi freundlicher. Er durfte dann für ein paar Meter ein leinenfreies Leben genießen. IMG_3398IMG_3399

Ich war auch schließlich sehr damit beschäftigt auf mich selbst zu achten , die Wege waren nämlich ganz schön schlammig und ich ließ  mich eher hinunter rutschen. Dadurch dass es so stark nachts geregnet hatte, hätten wir fast schwimmen können.

Aber all das hat sich gelohnt, allein für die schöne Aussicht. Über eine Straße ging es runter zum Gerademerer See. Habe ich schon einmal gesagt, das die Kulisse herrlich ist? 😀IMG_3410IMG_3411Für uns eine schöne Erholungspause und auch die Hunde haben die Abkühlung sehr genossen.

Der Rest des Weges sollte nochmal anstrengend werden, da tun kühle Pfoten sehr gut. Kaum waren wir weiter gelaufen, waren wir fast festentschlossen aufzugeben.

Es ging nahezu senkrecht einen Weg hoch, der aus losen Steinen bestand, darüber lief Wasser. Aber wir entschieden uns weiterzugehen. Aufgeben ist schließlich auch irgendwie blöd und den gleichen Weg zurück wollten wir auch nicht.

Und es wurde gar nicht schlimm wie wir es erwartet haben.

Der Rest des Weges führte zwar durch einen Bachlauf, das Wasser war aber zum Glück nur wenige cm hoch und wenn es nicht in der voherigen Nacht geregnet hätte, wäre es wohl nur ein steiniger Weg gewesen. IMG_3328

Nun gut, wir näherten uns unserem Ziel immer mehr, es ging ganz konzentriert an etlichen Bächen vorbei, die Hunde waren absolut im Glück, hier gab es auch keine gefährlichen Klippen. Ich konnte also auch kurz aufatmen.

Und dann waren wir an unserem Ziel angelangt. Dem wunderschönen Wasserfall. IMG_2033HandyschnappschussIMG_33201507057958594

Lange haben wir ihn jedoch nicht genossen, so plagte doch bei einigen von uns der Hunger und ich hatte nur etwas für die Hunde dabei. Nach einer kleinen Pause wollten wir also  auch gerne wieder heim.

Ein letztes Mal den wunderschönen Wasserfall betrachten und dann den kürzesten Weg den Berg hinunter, diesmal wieder einen Bachlauf senkrecht hinunter.

Unten sind wir am See angekommeen und haben natürlich erneut die Aussicht genossen , uns dann aber entschieden anstatt wieder durch den Wald zu laufen, den Weg am See zu wählen. Auch das war eine schöne Strecke, vor allem ohne großartige Steigung.

An steilen Wegen reichte es uns erstmal.  IMG_3332

Hier trafen wir auch erstmalig wieder Menschen. Es war so angenehm einfach mal stundenlang keine anderen Menschen und Hunde zu treffen, bei uns zu Hause sieht es nun leider anders aus.

Nach weiteren 15min durch die Stadt waren wir wieder daheim. Auch dieser Weg lohnte sich, weil wir einige schöne Ecken von Gerademer sehen konnten. Die uns sonst vielleicht verborgen geblieben wären.

12km und 4h waren es insgesamt, 157 Stockwerke nebenbei übrigens, durchaus also nicht ohne, durch die ganze Steigung.

Wir haben es nicht bereut, waren zwar heilfroh ohne Verletzungen durchgekommen zu sein, aber die Aussicht, die Wasserfälle , der See all das war es wert.

Jussi war zwar weitesgehend  an der langen Leine , aber das tat seiner Freude keinen Abklang.

Für uns war es eine schöne Strecke, auch wenn man wirklich gut zu Fuß seien sollte. Der Weg war zwar als einfach gekennzeichnet, aber wir sind wirklich an unsere Grenzen gestoßen. Aber wir wollten ja schließlich ein Abenteuer und keine Tasse Tee. 😀

Was sonst noch so passiert ist, erzähle ich euch ein anderes Mal . 😉

 

Liebe Grüße Lily

 

 

 

 

Erfahrungsbericht: (unkastrierter ) Rüde und Hündin in der Läufigkeit

Die Frage die mich am meisten erreicht ist : Sind Suki & Jussi unkastriert ? Wie klappt es mit Suki & Jussi während der Läufigkeit ?

Ich tue mich mit dem antworten immer schwer, da ich eben nur für uns sprechen kann und es total abhängig von Mensch, Tier und den Möglichkeiten ist.

Dennoch möchte ich heute von meiner Erfahrung sprechen.IMG_2722

Zunächst sollte man sich die Fragen stellen :

Wie ist mein Ersthund so  ?

Habe ich einen Rüden, der extrem darunter leidet, wenn er läufige Hündinnen riecht ?

Habe ich eine Hündin, die jedem Rüden hinterher läuft, wenn sie läufig ist ?

Unsere Erfahrung :

Suki interessiert sich kaum für Rüden. Sei es in der Läufigkeit oder davor. Sie ist da sehr eigen und beharrt auf ihre Individualdistanz. 1500982102288

Jussi findet läufige Hündinnen zwar sehr spannend, ist dann auch ein wenig durch den Wind. Aber auch noch sehr entspannt.

Außerdem ist es so dass Rüden „ihre“ Hündinnen erst in der gefährlichen Zeit so richtig spannend finden, aber das ist eben auch wieder hundabhäng und nicht zu verallgemeinern.

Da kommen wir zu nächsten Frage.

Habe ich die Möglichkeit 100%ig sicher zu trennen ?

Hunde können übernatürliche Kräfte zu entwickeln um zueinander zu kommen.  Geöffnete Boxen , Türe, übersprungene Zäune , all das hat es schon gegeben. Wir können Türen abschließen und sind auch mehere Personen in einem Haushalt, so kann einer immer einen nehmen und niemand wird isoliert.IMG_2537

Würde ich alleine wohnen weiß ich nicht, ob ich mir Jussi geholt hätte. Vielleicht aber auch doch, es gibt schließlich noch eine sehr gute Möglichkeit : 

Habe ich jemanden der sich notfalls einem meiner Hunde annehmen würde ?

Das ist eine eigentlich sehr stressfreie Möglichkeit. Wir hatten jetzt schon 2-3 Mal nicht die Möglichkeit ganz sicher zu trennen, da haben wir entschieden Suki bei einer Freundin zu lassen, sie hatte auch gerade läufige Hunde und Suki hatte gar kein Problem damit. Sie ist da gerne, so war sie da 7 Tage lang . Als sie wiedergekommen ist , war Jussi für 2 Tage sehr gestresst, aber dann war wieder alles im Alten.IMG_2489

Ich denke, wenn man :

1. Keinen Hund hat, der völlig gestresst ist und am Rand dreht bei läufigen Hündinnen, oder bei Hündinnen nicht in der Läufigkeit jedem Rüden durchdreht

2. Die Möglichkeit habe, 100% sicher zu trennen, oder

3. Jemanden habe der einen meiner Hunde für eine Woche nimmt.

4. Kein Problem damit habe , dass es mal 5 Tage im jahr stressiger ist,

Dann spricht nichts dagegen ein Pärchen zu halten.

 

Für mich käme es nicht in Frage einen Hund ohne medizinische Notwendigkeit zu kastrieren, ebenso wenig kam in Frage eine Hündin zu Suki zu nehmen.DSC_0921

Wir kommen damit wunderbar klar. Jussi ist insgesamt 5 Tage im Jahr dadurch gestresst, Suki wird in diesen 5 Tagen mehr genervt, ansonsten gibt es hier keinerlei Probleme, die Hunde haben eine sehr intensive Bindung zueinander und keiner muss ohne Grund kastriert werden.

Ich würde mir immer wieder ein Pärchen halten, solange es die Umstände zu lassen. Ich verteufele niemanden der seinen Hund kastriert, weil er leidet oder es notwendig ist.  Aber wen man seinen Hund kastriert, weil man ein Pärchen halten möchte, aber zu faul ist etwas mehr Stress in der Läufigkeit zu haben, hat man eine eine falsche Wahl getroffen.

Da gibt es genügend kastrierte Hunde, die auf ein schönes Zuhause warten. Da muss kein Hund kastriert werden, wenn es gar nicht nötig wäre. Aber ich drifte ab. IMG_2654

Wir leben damit sehr gut. 360 Tage im Jahr sind relaxt und mit den anderen 5 Tagen kann ich leben, damit beide Hunde intakt bleiben können.

Die erste Woche der Läufigkeit merkt man Jussi nichts an, die 2. Woche trennen wir und wenn sie dann wieder zusammen kommen ist es für 3 Tage stressig und danach ist wieder Ruhe für 7 Monate.

Ich kann jeden verstehen der das nicht möchte, aber ich kann jedem der sich unsicher ist, auch nur zusprechen, dass wenn man die Möglichkeiten und halbwegs enTspannte Hunde hat, es wirklich kein Hexenwerk ist. Aber das liegt eben an euch und euren Hunden.

 

LG Lily

Wie sich meine Ziele in der Hundeerziehung verändert haben…

Ich habe letztens folgende Worte in einem Lied gehört : You changend my life, you changend my goals.

Sicher haben die Hunde mein Leben verändert , zum positiven wie auch zu manchen negativen. Jedoch haben sie auch spürbar meine Ziele verändert.

Vermutlich ist es menschlich das wir Erfolg haben wollen, unsere Leistung an anderen messen.

Als Suki und auch Jussi eingezogen ist , habe ich mir hohe Ziele gesetzt, eigentlich Ziele die andere gesetzt haben.IMG_2654

Bis Woche 10 muss dein Welpe dieses und jenes können, bis zum ersten Jahr muss er in der Lage sein hier und da zu starten. So war es auch mir auch wichtig einen guten Eindruck mit meinen Hunden zu machen.IMG_2722

Ich würde euch hier gerne schreiben, dass das auch alles so gut geklappt hat und das diese Ziele die richtigen waren.

Aber umso älter die Zwei wurden umso klarer wurde mir,  dass niemand uns Ziele setzen können. Das Ziele Lebewesen bezogen sind, Erfolge gemessen werden an dem was sie mitbringen.DSC_1281

Ich kann hier zum Beispiel Jussi im Training als Vorfall beschreiben. Anfangs wollte ich irgendwie doch das er gut abschneidet, sich schneller und besser als die anderen entwickelt, Dinge schneller lernt, ich habe seine Erfolge an den Leistungen anderer gemessen.
Heute tue ich das längst nicht mehr. So habe ich mich gestern zwar auch gefreut das ich mit Jussi in einem Lauf den 2. Platz belegt habe, aber viel mehr habe ich mich schon vorher gefreut, genau gekommen schon bevor wir im Ziel waren und ich unser Ergebnis noch nicht hatte. Ich hatte das Gefühl wir sind als Team gelaufen und sind wirklich im Einklang gelaufen. Das war mein Ziel. Unser Ziel.

So lernte ich mich über viel kleinere Dinge zu freuen, Dinge die für andere vielleicht selbstverständlich sind.1499425229650

Ich setzte mir keine Ziele , die ich im Lehrbuch finde. Ich versuche mich nicht mehr an anderen zu orientieren.

Jussi neigt dazu manchmal andere Rüden an zu pöbeln, so setze ich mir nicht als Ziel : Jussi pöbelt keine anderen Hunde an . Sonder : Wir gehen am Hund halbwegs leise vorbei und danach darf er kurz seinen Frust hinaus lassen.

Ich kann damit gut leben, die Hunde und ich kommen deutlich besser miteiander klar und es ist doch deutlich weniger frustrierend. Manchmal freue ich mich über die DInge , die für andere unwichtig sind,  ein Loch in den Bauch. Einfach weil sie für uns ein Erfolg sind.

Vielleicht geht es nur mir so aber wir kommen damit besser klar, wenn wir uns auf uns konzentrieren , ich die Hunde nicht versuche an anderen zu messen. Das ist nämlich einfach frustriend, kein Hund ist unbeschrieben und muss einfach nur programmiert werden.

Zumindest keinen den ich kenne und so erfreuen wir uns weiter an den kleinen Erfolgen.

 

Liebe Grüße Lily

Eine Stunde Auszeit für Hund und Mensch

Wir sind am Wochenende für ein paar Tage weg gefahren ins Münster- und Sauerland Familie und Freunde besuchen. Suki und Juss waren natürlich dabei und das sollte ich auch nicht bereuen.

Wir waren sehr oft draußen unterwegs und da wir schon einige betagtere Personen dabei hatten waren geeignete Wege Pflicht.

Oft sind wir so an die Rissmecke gefahren. Für Jussi das absolute Paradies.

Nach kurzer Autofahrt fahren wir oben angekommen, auf dem Weg haben wir jedes Mal ein paar Tage aus nächster Nähe beobachten können, sehr fasziniernd.

Oben hatten wir dann viele Möglichkeiten, links ? IMG_2735Oder doch lieber geradeaus ?

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Letzten Endes sind wir immer rechts gegangen, der geeignetste Weg für alle beteiligten.

IMG_2739So ging es dann immer einige Meter durch den Wald und es war immer wieder spannend wie viel entspannter Jussi an ihm unbekannten Orten ist. Hunde ( wir haben bei 4-6 Spaziergängen insgesamt einen getroffen) wurde von ihm ignoriert und verschwand er im Wald reichte ein kleiner Pfiff.

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Suki war auch gut drauf, wie immer wenn möglichst viele Familienmitglieder dabei sind, da war immer jemand der mit ihr gespielt hat. IMG_2730

Nach einigen Meter hat sich die eine Hälfte auf einer geeignten Bank ausgeruht, während es uns mit den HUnden einige Meter weiter gezogen hat. IMG_2689Es ist unglaublich schön da, überall hohe rote Gräser, kleine Tannen, leicht begehbare Wege, menschenleer, Lichtungen und am Wegesgraben Pfützen, die eher einem Bach ähnlich waren. Jussi und SUki waren im Glück, eine richtige Auszeit für Mensch und HUnd.IMG_2743 Wie man auf den Bildern sieht tragen Suki und Jussi tatsächlich mal Halsbänder, an fremden Orten sind Leinen und Halsbänder für die Zwei Pflicht.

IMG_2688Nur auf Wegen bleiben ist langweilig und deswegen haben wir einen kleinen Abstecher in den Wald gemacht. Habe ich schon mal erwähnt wie schön es da ist ?!?

Da kann unser kleiner Stadtwald  schwer mithalten, dafür haben wir unsere Seen, die ein wenig wärmer sind, als der Möhnesee sind der dort vor Ort war.IMG_2690IMG_2686Aber auch der schönste Spaziergang hört mal auf und so haben wir uns auf den Weg zum Auto gemacht. Vorher haben wir noch eine kleine Pause auf einer Bank gemacht, die Bänke laden auch einfach dazu ein. IMG_2734IMG_2741IMG_2742

Danach war Jussi müde und wollte gerne zurück ins Auto. Er macht sich immer ein Spiel daraus unser Auto als Erster zu entdecken  .

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Danach sind wir nur noch nach Hause gefahren. Was wir sonst noch wo gemacht haben und warum Jussi uns so einige Male einen wirklichen Schreck eingejagt hat,  erzähle ich ein weiteres Mal.

LG Lily

Faszination Heimtierwelt

Vor bereits einigen Wochen wurde ich von der Faszination Heimtierwelt eingeladen die Messe zu besuchen, was ich auch am 10. Juni getan habe. Die Eintrittskarten habe ich kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, aber die wären bei meinem teurern Zugticket auch nur noch wenig ins Gewicht gefallen. *G*

Die Hinreise mit dem Zug war auch schon ein Abenteuer für sich. Ich bin mit Tessa mit dem Zug gefahren. 300km ca. Also völlig machbar.

Morgens ums 20 vor 8 ging es los, einige Bahnhöfe weiter haben wir es dann geschafft in den richtigen ICE zu steigen. Da haben wir dann eine ganz entspannte Zugfahrt gehabt. In Düsseldorf sollte uns eine U-Bahn zur Messe bringen, natürlich war genau heute die komplette Linie gesperrt. Na super.

Wir haben uns also durchgefragt , die Security Männer meinten wir sollen zu Platz xy fahren und da weiterschauen. Auf meine Frage in welche U Bahn wir dafür nehmen müssen , folgte : Einfach irgendwo einsteigen.

Perfekt, wir haben etliche Mensche getroffen die ähnlich verwirrt waren, wir also dem Rat gefolgt. Einen passende Bus gesucht und sind so mit erstaunlich wenig Verspätung an der gut ausgeschilderten Messe angekommen.IMG_6936 IMG_6940IMG_6942Schnell ging es dann rein, meine Pressemappe war vorbereitet und wenige Sekunden waren wir mittendrin und völlig erschlagen von all den Eindrücken.

Wir wussten gar nicht wohin zuerst und sind völlig orientierungslos mehrmals über die übersichtliche Messe.

Nachdem wir uns einen Überblick erschafft hatten guckten wir uns die einzelnen Stände genauer an. IMG_6988Ich würde sagen es war wirklich für alle was dabei, Halsbänder, Leinen , Accessoires und auch viele Futterprodukte, nicht zu vergessen viel Spielzeug. Auch für Nager , Fische und Katzen war etwas da, aber da haben wir uns eher weniger aufgehalten.

Ganz toll fand ich auch den Aktionszirkel auf dem wir uns eine Hütevorstellung angeschaut haben, ich und viele andere Zuschauer waren wirklich begeistert. IMG_6968Es gab auch noch einige andere Vorstellungen, aber ich habe es längst nicht geschafft alles anzusehen. Aber einen Ausschnitt aus der Suche nach dem tierischen Dreamteam habe ich mitbekommen, sehr lustig. Alles auch sehr gut moderiert.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, aber da bin ich vor lauter gucken gar nicht zu gekommen.

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IMG_6972Wir haben uns quasi jeden Stand mal angeschaut, wurden nett beraten und haben uns inspirieren lassen und sogar was für den Tierschutz getan. ‚;)

Völlige Neuheiten haben wir nicht entdeckt und es war auch keine riesige Messe , aber ich war zufrieden und mir hat es völlig gereicht, ein paar nette Begegnungen haben wir auch gemacht und sind wieder zufrieden nach Hause gekommen und die Rückfahrt war auch weniger ein Abenteuer. 😀

Und hier meine Ausbeute, zumindest ein Teil davon.IMG_7065Kauartikel, von denen meine Zwei sehr angetan waren.

Viele Proben, Leckerlies

Einen neuen Futterbeutel, kann man immer gut gebrauchen

Eine Bike Antenne, so kann ich endlich richtig mit Jussi Bike Jöring machen, hat sich beim Messe Rabatt auch gelohnt.

 

Wie ihr sehr dafür dassmich nicht geplant habe, ist doch was zusammen gekommen und hätte die Vernunft nicht gesiegt wären noch etliche Leinen eingezogen.

Nächstes Jahr kommen wir sicher nochmal gerne und dann aber mit Jussi und mit dem Auto.

Mit Hund wäre es nämlich mehr als problemlos auf der Messe gegangen und es gab auch viele tolle Aktione für Hunde, nur im Zug wäre das zu viel Stress geworden.

LG Lily

Meine Erfahrungen mit einem sensiblen Hund

Suki ist ein unglaublich sensibler Hund.  Was bedeutet aber Sensibilität ? Im Lexikon steht folgendes

Das Adjektiv sensibel bedeutet „empfindlich”, „verletzlich”, „verwundbar” oder „empfindsam”.

Das Wort sensibel oder die Sensibilität wird meist als Ausdruck von Empfindlichkeit auf geistiger oder emotionaler Ebene verwendet.

 

Suki reagiert sofort auf kleinste Schwankungen, sei es auf Änderungen der Stimmung oder auch Änderungen in ihrer Routine.

Diskutieren wir lautstark beim Gassi gehen , geht sie keinen Schritt weiter und wartet bis wir wieder freundlich reden, bin ich schlecht gelaunt macht sie gar nichts und ist sichtlich gestresst. Bin ich glücklich ist sie es auch, sie ist sehr unkompliziert eigentlich.

Ebenso schnell schlägt ihr das auf den Magen, wir waren letztens Familie besuchen, Suki freut sich da immer riesig. Nun dann war es ein wenig unruhig, weil die Hälfte einen Ausflug machen wollte und es darum ging wer mitgeht wer mit will und wer nicht.

Kaum waren die meisten dann weg und es wurde ruhig, fing Suki an  züngeln und steigerte sich unglaublich darein, ein Jahr war das hier ja super schlimm, seit Jussi hier wohnt hat sie das Verhalten abgelegt.IMG_2059

Nun da schien das alles zu viel zu werden, aber nach einigen Jahren lernt man damit umzugehen. Ich muss es ihr zum einen konsequent, aber nicht wütend verbieten, sonst steigert sie sich komplett hinein und dann gibt es immer Kaffeesahne mit Iberogast, hilft gegen Magenbeschwerden. Das Züngeln ist nämlich eigentlich ein Signal für Bauchschmerzen und bei Suki ist es nicht ganz einfach zu sagen, ob es Sodbrennen oder ein Zwangsverhalten ist, deswegen haben wir unsere eigene Abmachung ich gebe ihr ihre Mittel und danach ist Ruhe, das wirkt Wunder. Jedoch sind Hütehunde sehr oft anfällig für solche Ticks. 😉 IMG_2177

Was habe ich in den letzten Jahren im Umgang mit einem sensiblen Hund gelernt ?

1. Strenge bringt nichts, umso härter ich werde umso unwohler fühlt sie sich.

2. Konsequenz bringt viel, sie braucht klare Strukturen. Ich sage immer , Suki musst du ihren Weg zeigen und sie von allen Seiten absichern, Jussi lässt du laufen und zeigst die Grenze am Ende.

3. Versuche sie nicht dazu zu bringen Entscheidungen sofort alleine treffen zu lassen, stärke sie jedoch in ihrer Eigenständigkeit. Was soll das heißen ? Suki kann sich zum Beispiel nicht ohne Hilfestellung Tricks erarbeiten, das demotiviert sie.  Da ist sie sehr unsicher, jedoch ist es wunderbar mit ihr etwas zu erarbeiten. Ich setze mich also nicht mit dem Clicker vor sie und lasse sie probieren , sondern gebe ihr Hilfestellung. Das stärkt sie extrem, sie macht das unglaublich glücklich und sie traut sich immer mehr von alleine.IMG_2153

4. Erfolgserlebnisse sind super wichtig, lieber machen wir etwas leichtes was sie kann und beenden es mit einem guten Gefühl als demotiviert zu sein.

5. Wir überfinden eigene Grenzen, es gibt Situationen die Suki sehr blöd findet und stressig findet, aber ich bringe sie bewusst in solche Situationen, behutsam und gut gelaunt. Übersteht sie diese strahlt sie im ganzen Gesicht und geht beim nächsten Mal souveräner in solche Situationen.IMG_2184

6. Ist man schlecht drauf, sollte man die Laune nie am Hund auslassen, was mir leider sehr schwer fällt. Ich darf Suki nie zu etwas strengen und mit Druck arbeiten. Habe ich schlechte Laune reicht ein stilles Gassi gehen, Training lasse ich dann lieber.

Und ganz wichtig einfach nicht zu viele Gedanken machen, die eigene Routine finden, sich nicht zu stark beeinflussen lassen von anderen.IMG_2031

Ich wollte Suki immer in eine Form zu zwängen, das ging schief, seitdem ich Jussi habe und mich vor allem auf Ihn beim GASSI konzentrien muss , ist Suki selbstsicherer  , weil ich deutlicher und klarer bin und meine Stimmungen weniger auf sie übertrage. Wichtig zu sagen sei noch dass dies einfach Sukis Charakter ist, sie ist vom Charakter her einfach sensibel . Das wird sich auch nie wirklich verändern , jedoch schätze ich diese Eigenschaft an ihr. Suki ist nämlich der unkompliziertste Hund den ich kenne !DSC_0672

Was mich jetzt interessiert, wie sind eure Erfahrungen mit sensiblen Hunden?